Case Study

Congress Center Leoben

Architekt
EEP Architekten ZT GmbH, 8010 Graz
Bauherr
Stadtgemeinde Leoben, 8700 Leoben
Verarbeiter
Friedrich Kletzenbauer Trockenbau GmbH, 8051 Graz
Ort

Statteggerstraße 26 Graz 8045 Österreich

Congress Leoben – Akustik im Fokus

In zentraler Lage zwischen Altem Rathaus und dem Kongress Hotel errichtete die Stadtgemeinde Leoben in der Innenstadt das neue Congress Center. Auf rund 2 400 Quadratmetern entstand ein modernes Kongress- und Veranstaltungszentrum mit drei Sälen, einem großzügigen Foyer, einem Loungebereich und einem Arkadengang – allesamt ausgestattet mit zeitgemäßer Veranstaltungstechnik.

Einen ersten Eindruck vom Stellenwert, den der Trockenbau hier spielt, bekommt man bereits beim Betreten des Foyers. Hörbar ist die Raumakustik durch minimalen Nachhall trotz der Raumgröße, sichtbar sind die Akustikelemente, die dafür Sorge tragen, dass auch bei Vollbetrieb und gefülltem Foyer die Akustik passt. An einer Stahlkonstruktion sind Akustikschürzen mit Lochplatten von der Decke bzw. dem Glasdach abgehängt. Dasselbe System wurde auch im Barbereich eingesetzt, um eine gediegene, hochwertige Lounge-Atmosphäre zu schaffen.

Aber auch im restlichen Gebäude spielt die Akustik natürlich die Hauptrolle, wie beispielsweise im großen Theatersaal, der nicht nur akustisch, sondern mit seiner orange-goldenen Farbbeschichtung auch optisch ein Highlight des Gebäudes darstellt. In einer Höhe von knapp über 7 Metern wurden mithilfe eines Plateaugerüsts raumbreite, abgehängte Deckensegel – teilweise mit erheblicher Neigung - montiert und mit Lochplatten bekleidet. Unter der abgehängten Decke verläuft die gesamte Haus- und Veranstaltungstechnik, samt Raumbelüftung und Elektrik. Zu den größten Herausforderungen bei diesem Projekt zählte neben der hohen Ausführungsqualität vor allem die Baustellenlogistik. Die Errichtung des Gebäudes in einer Baulücke mitten im Stadtzentrum stellte an alle materialintensiven Gewerke höchste Herausforderung an die Lieferlogistik und die Bauablaufplanung, da vor Ort kaum Material gelagert werden konnte.

 Insgesamt errichtete der Trockenbauer innerhalb eines Jahres Bauzeit rund 1 550 Quadratmeter Wandflächen, über 850 Quadratmeter geschlossene Deckenflächen sowie rund 720 Quadratmeter Lochdecken. Zur Anwendung kamen neben klassischen Gipsbauplatten auch RIGIPS Rigiton Active Air Akustik Lochplatten zur Raumluftverbesserung, RIGIPS „Die Dicke“ Feuerschutzplatte in allen Bereichen mit hohem Besucheraufkommen sowie RIGIPS Aquaroc-Platten. Ergänzend dazu wurde der ISOVER Trennwand-Klemmfilz mit den RIGIPS Platten im System eingesetzt.

Saint-Gobain Fachberatung: Ing. Manfred Krammer

Verwendete Produkte:

Saint-Gobain Austria Fachberatung für RIGIPS & ISOVER: Manfred Krammer

Fotocredit: Harry Schiffer