Case Study

Exmanco Steyr GmbH

Architekt
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN ZT, Direktionsstraße 15, 4400 Steyr
Bauherr
Exmanco Steyr GmbH
Verarbeiter
Boden Pro, St. Oswald bei Freistadt
Ort

Im Stadtgut Zone D D 6 Steyr 4407 Österreich

Drei Hallen, ein Boden 

KFZ, Angelsport sowie Camping & Caravan – wie bringt man das architektonisch in drei Gebäuden unter einen Hut? Die Frage stellte sich beim Neubau EXMANCO in der oberösterreichischen Stadt Steyr.

Begonnen hat eigentlich alles bereits vor über 40 Jahren. Seit dieser Zeit ist das Familienunternehmen Exmanco in Steyr tätig. Ursprünglich handelte es sich um eine KFZ-Werkstätte. Über die Jahre wurden aber durch den Geschäftsführer Roland Zacha weitere Geschäftsbereiche hinzugefügt. Er machte aus dem Hobby einen Beruf und hat das Angebot um einen Angelshop und einen umfangreichen Bereich Camping & Caravaning erweitert. Das Unternehmen floriert und irgendwann war aus Platzmangel ein Neubau fällig.

Eigentlich handelt es sich nicht um „einen“ Neubau, sondern um drei, denn die einzelnen Sparten sollten auf drei Hallen aufgeteilt werden. „Auf Wunsch des Bauherrn sollten die Neubauten so geplant sein, dass sie die drei Unternehmenssparten KFZ, Camping und Fischerei am Gebäude ablesbar machen“, erklärt Andreas Prehal, POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN ZT das Konzept. Das gelang dem Architekten und die drei Unternehmenssparten wurden in ein einzigartiges Konzept gegossen.

Auf einem Areal von 11.132 Quadratmetern vereint der dreigliedrige Baukörper sämtliche Bereiche großzügig unter einem Dach. KFZ-Werkstätte und Reifenlager, Shop für Autoteile und Zubehör mit darüber liegender Erlebnis-Ausstellungsfläche für Camping und Angelsport sowie einen weitläufigen, überdachten Ausstellungsbereich für Wohnmobile und Wohnwagen. Andreas Prehal: „Nachdem ein Großteil der Unternehmensinhalte sehr freizeitlastig ist, galt es ein Materialkonzept umzusetzen, dass stark naturbezogen ist und den Bezug zu Freizeit und Urlaub herstellt.“ Als Holzbau ausgeführt ist Holz im Innenbereich auch überall sichtbar und fühlbar, nach Außen bringt die Fassade eine klare Trennung.

In den Innenräumen kam ein weiteres verbindendes Element zum Tragen: Der Boden. Eine sinnvolle Verbindung war insofern wichtig, da es „im Gebäude klare Trennung, aber fließende Übergänge gibt“, so Andreas Prehal. Der Boden sollte belastbar sein, faktisch nicht in den Vordergrund treten, aber doch optisches ansprechend gestaltet sein – außerdem sollte er die Naturbezogenheit symbolisieren. Eine Vielzahl an Anforderungen an einen Boden, denen aber der WEBER Design Floor gerecht wird. Der DesignFloor von WEBER aus dem Hause Saint-Gobain ist funktional, hoch belastbar und entspricht hohen Anforderungen an die Ebenheit. Gleichzeitig bietet er den Bauherren und Architekten dank natürlicher Materialien und Farben vielfältige Gestaltungsvarianten. Mit 10 unterschiedlichen Farben lassen sich Nuancen herstellen und dem jeweiligen Inneren des Gebäudes anpassen. Völlige Farb- und Porengleichheit gibt es beim DesignFloor nicht - jeder Boden ist ein Unikat von edler Schlichtheit. Damit schafft er auch eine gewisse Symbiose mit der Natur.

Im Gegensatz zur Natur, die sich selbst gestaltet, müssen aber bei diesem Boden Profis ans Werk. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, dürfen weber.floor DesignFloor Produkte nur von speziell geschulten und zertifizierten Fachhandwerken eingebaut werden. In diesem Fall war es die Firma Boden Pro. Geschäftsführer Georg Greindl erklärt: „Bei einem Ökologischen Baustil-Gebäude in Holzbauweise ist eine zementöse Beschichtung im ökologischen Sinn natürlich naheliegend.“ Die „moderne und zeitlose Optik“, so Greindl, rundet das gesamte Bodenkonzept ab. Ivan Rosenkranz, Fachberater bei Saint-Gobain Austria erklärt noch einen weiteren Grund, warum die Wahl auf die Bodenprodukte von WEBER fiel: „Bei dem Projekt war eine fugenlose und schnelle Verarbeitung ausschlaggebend.“ Damit wurde auch die Bauzeit verkürzt. Ein Aspekt, der gerade in der heutigen Zeit ganz wesentlich ist. Apropos wesentlich. Nicht nur die Herstellung des Bodens muss bedacht werden, sondern auch seine Nutzbarkeit über die nächsten Jahrzehnte. Der DesignFloor ist individuell, sehr funktional, verschleißfest, fugenlos und leicht zu reinigen.

 „Wir freuen uns über ein innovatives Gebäude mit noch besseren Arbeitsbedingungen und mehr Platz für Handel, Reparaturen und Ausstellungsflächen“, sagte Roland Zacha bei der Eröffnung des Neubaus und war sichtlich stolz über seine mutige Entscheidung für einen neuen Standort. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Über den Boden allerdings spricht man kaum. Der ist da. So als wäre er schon immer für diese Gebäude vorgesehen gewesen. Und so wie sich die drei Hallen als Unikate aus der Hand des Architekten darstellen, so ist auch der Boden ein Unikat von Saint-Gobain Weber.

Verwendete Produkte:

Fotocredit: Walter Ebenhofer