Case Study

Hotel Retter

Architekt
Arch. DI Anton H. Handler, Hartberg
Bauherr
Ulrike und Hermann Retter GmbH, 8225 Pöllau bei Hartberg  
Verarbeiter
Pichler Ges.m.b.H, 8162 Passail  
Ort

Oberneuberg 88 Pöllau 8225 Österreich

Nachhaltig entspannen im Bio-Natur-Resort Retter
 

Inspiriert von der einzigartigen Naturlandschaft und der eigenen Bio-Landwirtschaft hat sich das Bio-Natur-Resort Retter in Pöllau bereits vor gut drei Jahrzehnten der Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und einem Bio-Lebensstil verschrieben. Anfang 2024 wurde das neue SPA „Wald.SEIN“ eröffnet, das die bestehende Wellness-Landschaft „Bewusst.SEIN“ um einen Adults-only-Bereich erweitert. Insgesamt investierte das Unternehmen während der Bauzeit von knapp einem Jahr rund 17 Millionen Euro in den Um- und Ausbau, der neben dem neuen SPA-Bereich auch ein Biomasse-Heizwerk, den Neubau der Küche sowie eines Mitarbeiterhauses, neue Büros und die Installation von 40 E-Tankstellen beinhaltet.

Herzstück des Umbaus ist das Bio-Organic-Spa, das sich über drei Etagen an die natürliche Hanglage schmiegt. Mit dem Einsatz von Vollholz, Kalk- und Lehmputzen sowie Naturstein bis hin zu Wandbekleidungen aus echter Pappelbaumrinde setzen Bauherr und Architekt auf ein ökologisches und naturnahes Interieurdesign. Dem Nachhaltigkeitsgedanken entspricht auch der umfangreiche Einsatz von Gipskarton mit all seinen positiven Einflüssen auf das Raumklima.

Für die Raumgestaltung des SPAs wurden insgesamt knapp über 1.800 Quadratmeter Trockenbauwände errichtet. Besondere Herausforderung dabei waren die von der Architektur vorgegebenen und der Natur nachempfundenen Rundungen im Gebäude, die mit insgesamt knapp 1.000 Quadratmetern Riflex Platten in Form gebracht und teilweise mit Baumrinde bekleidet wurden. Versteckt hinter den gebogenen Riflex Platten setzt die indirekte Beleuchtung bzw. der gezielte Einsatz von Spotlights die Architektur und das Raumambiente in Szene. Unterstützt wird die gedämpfte Atmosphäre durch die Raumakustik, die durch den Einsatz von Rigiton Lochplatten maßgeblich positiv beeinflusst wird. Im direkten Feuchtebereich des Waldbades wurden ausschließlich feuchtigkeitsbeständige Glasroc X Platten verwendet, um auch auf lange Sicht ein hochwertiges Erscheinungsbild und gesundes Raumklima sicher zu stellen. Alle statisch tragenden Elemente in der dreigeschoßigen Konstruktion wurden zur Gewährleistung des Brandschutzes durchgehend mit Glasroc F Ridurit Platten eingehaust.

Die verbauten Gipsplatten beeinflussen das Raumklima der neu geschaffenen Wohlfühloase spürbar. Um aber auch dem hohen Nachhaltigkeitsanspruch des Bauherren Rechnung zu tragen und aus der Überzeugung heraus, der Ökologie und dem Umweltschutz gerecht zu werden, entschied sich der Verarbeiter bei der Entsorgung der Restmaterialien, das Rigips Recycling System in Anspruch zu nehmen.

BAUSTELLENTAFEL:

BAUHERR: Ulrike und Hermann Retter GmbH

ARCHITEKT: Arch. DI Anton H. Handler, 8230 Hartberg

VERARBEITER: Pichler Ges.m.b.H, 8162 Passail

SAINT-GOBAIN PRODUKTE: 

SAINT-GOBAIN FACHBERATUNG: Manfred Krammer